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Amundsen - hier lebte er
Amundsen, das Wetterprotokoll
Luftfartmuseum, Bodø
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Eine sehr ausführliche Semesterarbeit hat Tobias Bauer, Schüler der Oberstufe am Gymmnasium in Lorch, über Roald Amundsen gemacht. Die NORDLANDSEITE stellt sie hier auszugsweise im Internet vor!

Roald Amundsen

Schriftliche Hausarbeit zum Seminarkurs Arktis/Antarktis, Schuljahr 2003/2004 am Gymnasium Lorch, Auf dem Schäfersfeld 4 in 73547 Lorch.
Vorgelegt von Tobias Bauer


1 Einführung

1.1 Ein Überblick über die Arktis/ Antarktis

Als Arktis wird das Gebiet um den geographischen Nordpol bezeichnet, Antarktis die Region um den Südpol. Die Regionen umfassen je eine Landfläche von weit mehr als 10 Millionen Quadratkilometer. Die Gebiete um die Pole bestehen hauptsächlich aus unvorstellbar riesigen Eismengen, die sich auf gewaltigen Gebirgszügen, den geologisch ältesten der Welt, befinden. Zweifellos ist dieses Gebiet eine Augenweide, wunderschön und doch so lebensfeindlich. Ein paar Zahlen um die Dimensionen zu verdeutlichen: Die Antarktis, die kältere der beiden Regionen, besteht aus 27 Billiarden Tonnen Eis, was etwa 90 Prozent des Weltvorkommens entspricht. Nirgendwo auf der Welt fegen heftigere Stürme (mit bis zu 300 Stundenkilometer), nirgendwo ist es kälter. Am 21. Juli 1983 wurde hier die tiefste Temperatur, die jemals auf der Erde gemessen wurde, aufgezeichnet, nämlich -89,2° Celsius. Am Nordpol wurden „nur“ -83° Celsius gemessen. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei etwa 20° Celsius – unter Null. Jenseits der Küsten gibt es kaum Leben.

1.2 Die Hölle ist kalt

„In seiner „Göttlichen Komödie“ stieg der italienische Dichterfürst Dante ins eisige Fegefeuer hinab, wo Kälte von den Flügeln Luzifers hinabwehte. Ihm begegneten verlorene Seelen, tief im Eis stehend, und einer dieser „Elenden in der eisigen Kruste“ schrie verzweifelt: „Nehmt mir vom Antlitz doch die harten Schleier,... ein „Weilchen nur, bis neu gefriert die Träne.“ “ So also beschrieb der Dichter die eisige Hölle. Einer der selbst in der Antarktis war, Marineoffizier Robert Scott, sagte nur: „Großer Gott, dies ist ein schauriger Ort.“ Kurz aber treffend. Es gibt nur sehr wenige Orte, wo der Mensch der Natur bedingungslos ausgeliefert ist; die Polargebiete gehören zweifellos dazu. Es scheint daher unverständlich, dass man sich freiwillig an so einen Ort begibt, wie der Norweger Roald Amundsen, der „in einem absurden Wettrennen um nationale Ehre und persönlichen Ruhm“ mit Robert Scott darum eiferte, als erster den Südpol zu erreichen. Einen Ort, an dem, wenn man sich nicht gegen das Klima schützt, das Unterbewusstsein die Kontrolle über den Geist übernimmt und jedes freie Stück Haut zu pochen und brennen beginnt, an dem Metalle zu brechen beginnen und Öle zäh wie Gummi werden. An einem Ort, an dem man meistens keinen Horizont erkennen kann, da alles weiß ist. „Das weiße Schweigen“, schrieb der Schriftsteller Jack London. Eben das Ende der Welt. In meiner folgenden Seminararbeit will ich versuchen, das Leben des letzten norwegischen Wikingers, Roald Amundsen, darzustellen. 

2 Amundsens Leben

2.1 Seine Herkunft

Roald Amundsen, dessen voller Name Roald Engebreth Gravning Amundsen lautete, wurde am 16. Juli 1872 in Hvidsten, einem kleinen Dorf in Norwegen, als jüngster von vier Söhnen geboren. Amundsen kam aus einem wohlhabenden Elternhaus. Sein Vater, Jens Engebreth Amundsen, hatte zusammen mit seinen Brüdern eine Schifffahrtsgesellschaft gegründet, welche das Fundament des Wohlstandes der Familie bildete. Seeleute waren damals sehr angesehene Leute, denn der einzige Ausweg aus der Isolation Norwegens war der Weg über See. Zu dieser Zeit lebte die Familie auch in Hvidsten. Das Dorf liegt in der Nähe von Sarpsborg, einer der wichtigsten Hafenstädte Norwegens, wo auch die Schifffahrtsgesellschaft der Familie beheimatet war. Jens Amundsen achtete stets darauf, dass geltende Regeln bedingungslos erfüllt wurden. Dies war sowohl an Bord seiner Schiffe, wie auch zu Hause der Fall. Sein Wort war Gesetz. Was auch den Charakter Roalds sehr stark geprägt hat. Er sah zu seinem Vater auf. Seine Mutter war die geborene Hanna Henrikke Gustava Sahlquist. Im Winter des Jahres 1872 zogen die Amundsens auf Wunsch der Mutter nach Christiana, dem heutigen Oslo, um. Dort wohnten sie wohlhabenden in einem Randviertel. Der Umzug brachte ebenso wenig Änderungen für die berufliche Laufbahn des Vaters wie auch für die Erziehung Roalds mit sich. Da die Norweger sehr naturverbunden sind und diese sehr schätzen, spielte auch Roald oft im Freien und fuhr schon im frühen Kindesalter so oft er konnte Ski. Wintersport, egal welcher Art, begeisterte ihn. Bereits in jungen Jahren eignete er sich viel Wissen an, das für in später noch von großer Bedeutung war. In der Schiffswerft seines Vaters zum Beispiel lernte er die Rümpfe der Schiffe einzuschätzen und ihm wurde beigebracht, wie man Schiffe selber baut. Die Leute erinnerten sich später an seine unaufhörlichen Fragen, seine Ernsthaftigkeit und den Spaß, den er daran hatte, beim Auftakeln gute Ratschläge zu geben. Als Roald 14 Jahre alt war, starb sein Vater. In einem Brief an eine Kusine schrieb er: „Es ist hart, einen solchen Vater zu verlieren; doch es war Gottes Wille, und sein Wille muss erfüllt werden. Wir haben Gott für vieles zu danken.“ Hier wird deutlich, dass er religiös geprägt war, was er sein Leben lang beibehalten sollte. Als er 15 Jahre alt war, kam, wie er später oft selbst sagte, der Wendepunkt in seinem Leben. Er kam durch Zufall an Werke von Sir John Franklin, einem Polarforscher. Der begeisterte Junge beschloss selbst Polarforscher zu werden. In den folgenden Jahren vernachlässigte er immer mehr die Schule und bestand diese auch nur sehr knapp. Anschließend, als er 18 war, studierte er nur wiederwillig auf Drängen seiner Mutter Medizin. Er interessierte sich allerdings mehr für die Natur, die ihn umgab, als für sein Studium und brach dieses dann auch vorzeitig ab. Seine Mutter war inzwischen verstorben. Er verfolgte nun, angetrieben von den Werken Franklins und von dem Geist Nansens sein Ziel, Polarforscher zu werden. Fridtjof Nansen ist neben Amundsen der zweite große Polarforscher Norwegens, der mit seiner Durchquerung des grönländischen Eiskaps als erster Mensch einen regelrechten Polarboom in Norwegen auslöste und Amundsen während seines gesamten Lebens immer wieder weiterhalf.

2.2 Seine ersten Erfahrungen auf dem Weg zum Polarforscher

1893 scheiterte Amundsen mit dem Versuch, die Hardangervidda, ein gewaltiges, als uneinnehmbar geltendes Hochplateau, zu erobern. Im März des darauffolgenden Jahres ging Amundsen als Matrose auf seine erste Polarausfahrt mit dem Robbenfänger Magdalena. Das Ziel war die Arktis. Nach der Rückkehr stand für ihn fest, dass dieses Erlebnis sehr hilfreich für ihn war, denn er hatte viel über das Verhalten eines Schiffes im Eis gelernt. Sein primäres Ziel war es nun, so schnell wie möglich, das Kapitänspatent zu erwerben, um selbst Kommandos übernehmen zu können. Im Mai 1895 bestand er zunächst das Steuermannsexamen. 1896 versuchte Amundsen erneut die Hardangervidda zu erobern. Diesmal erfolgreich. Bei dieser Tour kam Amundsen fast ums Leben, aber er nutze diese, um weitere Erfahrungen zu erlangen. Da sein Steuermannsexamen noch einige Monate Dienst auf See verlangte, begab er sich mit dem Robbenfänger Jason auf eine zweite Arktisfahrt.

2.3 Amundsen und die antarktische Nacht

„Die Erforschung der antarktischen Gebiete ist die größte Aufgabe für die geographische Forschung... . Sie sollte vor Ende des Jahrhunderts in Angriff genommen werden.“ So hieß es 1895 in einem Beschluss des Internationalen Geographenkongresses in London. Amundsen selbst wollte mithelfen, diesen Beschluss zu verwirklichen. Er schloss sich Adrien de Gerlache an, welcher mit seiner Mannschaft und seinem Schiff, der Belgica, als Erster in der Antarktis überwintern wollte. Amundsen ging als zweiter Offizier an Bord, musste sich aber als Auflage von de Gerlache in Navigation weiterbilden und Französisch sowie Flämisch lernen. 1898 schließlich hatte die Belgica den 71. Breitengrad überquert und war im Eis eingeschlossen. Während der nun beginnenden Überwinterung mussten die Männer vor allem mit Skorbut, eine Krankheit, die durch Vitaminmangel hervorgerufen wird und schwere körperliche wie auch geistige Folgen wie geschwollene Glieder, Depression und Verwirrtheit mit sich bringt, kämpfen. Aber dank Dr. F. A. Cook, einem wichtigen Mann in der Polarforschung jener Zeit, der die Expedition begleitete und sie mit lebenswichtigem Pinguinfleisch versorgte, überlebte die Mannschaft, wenn auch schwer gekennzeichnet. Während der Überwinterung hatte Amundsen zusammen mit seinem neuen Freund, Cook, die Ausrüstung, die sie als ungeeignet für solche Gegenden der Welt hielten, überarbeitet. Es war die erste Expedition, die unter anderem einen vollständigen meteorologischen Jahresbericht des antarktischen Kontinents vorweisen konnte. 

2.4 Die Nordwestpassage

Um das Kapitänspatent endlich zu erwerben, ging er 1899 auf ein Frachtschiff namens Oscar. 1902 erhielt er dann das begehrte Patent. Anschließend kaufte er sich mit Hilfe seines väterlichen Erbes sein erstes eigenes Schiff, die Gjöa. Ein starkes, seefähiges Holzschiff. Er wollte als erster Mensch die Nordwestpassage, ein Seeweg im Norden Amerikas, der den Atlantik mit dem Pazifik durch den kanadisch-arktischen Archipel verbindet, durchqueren, aber da die Forschung eine solche Durchfahrt nicht unterstützte, gab Amundsen die Erkundung des magnetischen Nordpols als eigentliches Ziel seiner Reise vor. Um diesen Vorwand zu bekräftigen, durchlief er in Hamburg zunächst einen Lehrgang in erdmagnetischen Messungen und sammelte dann in der arktischen See weitere Erfahrungen in der Navigation von Schiffen. Nach einer Probefahrt mit der Gjöa lies er diese mit einem Paraffinmotor ausstatten. Spenden sollten die Reise finanzieren, denn Amundsen hatte sein ganzes Leben lang große Geldprobleme aufgrund der teuren Expeditionen. Seine Ausrüstung erwarb Amundsen bei den Lappen, den skandinavischen Ureinwohner. Die Waren der Lappen, wie zum Beispiel die Finnesko, weiche Rentierstiefel, waren beste Handarbeit und von sehr guter Qualität. Der Großteil der Ausrüstung bestand aber aus Hunden, Schlitten und Kajaks. Amundsen stellte seine Mannschaft zusammen. Die Maschinisten waren Ristvedt, sein ehemaliger Feldwebel bei der Armee und Wiik, ein Kanonier der Marine. Erster Offizier war Hansen, ein norwegischer Leutnant. Lund und Hanssen, zwei Männer die das Packeis aus vielen Ausfahrten kannten, wurden die Navigatoren. Lindström ging als Koch an Bord.
1903 lichtete die Gjöa die Anker und lief aus.
Amundsen legte viel Wert auf Disziplin und forderte uneingeschränkten Einsatz, ließ jedem aber einen gewissen Freiraum. ER war der Kapitän und Expeditionsleiter und nur er hatte das Wort. Deshalb nahm er auch keine Wissenschaftler und Ärzte an Bord, da er glaubte, diese könnten seine Autorität untergraben. Ende des Jahres ankerte das Schiff, das bis dorthin ohne Probleme fuhr um 
zu überwintern und den magnetischen Nordpol an Land zu suchen Die Gruppe begegnete nach einiger Zeit Eskimos und freundete sich mit diesen an. Amundsen wollte so viel wie irgend möglich von ihnen lernen. So lernte er, wie man Iglus baut und sich dem Wetter entsprechend kleidet. Unerlässlich für eine erfolgreiche Expedition waren aber die Eskimohunde, die auch noch unter extremsten Bedingungen arbeiten können. Amundsen fühlte sich für den Weg zum Pol gerüstet. Ein erster Versuch jedoch schlug fehl, ein zweiter ebenfalls, doch er endete damit, dass Amundsen auf eine Gruppe Eskimos stieß, die ihm beibrachten, wie man mit den Hunden umgehen muss. Der dritte Versuch war gewisser Hinsicht ein Erfolg. Amundsen kam zwar an den Punkt, an dem der Pol aufgrund der Messungen voriger Forscher liegen sollte, dort lag dieser aber nicht. Amundsen konnte so als erster nachweisen, dass der Pol wandert, aber die neue Stelle des magnetischen Pols fand er nicht. Was Amundsen bis ans Ende seines Lebens verfolgte. Gerade er, der so akribisch arbeitende Forscher hatte eines seiner Ziele nicht erreicht. Dennoch hat er auf diesem Weg beachtliches geleistet. 1905 als das Eis im Frühling schmolz und die Gruppe ihre Experimente nach zwei Jahren beendeten, verließ die Gjöa ihren Ankerplatz. Das Schiff drang immer weiter vor, in unbekannte Gebiete, die viele Tücken, wie Treibeis, bargen. Am 26.08. begegnete die Gjöa einem amerikanischen Walfänger. Die Nordwestpassage war bezwungen. Das Schiff jedoch fror erneut ein und so musste man nochmals überwintern. Amundsen aber wollte seine Neuigkeit verbreiten und machte sich mit
einer kleinen Gruppe auf den Weg zur nächsten Telegrafenstation. Angekommen, verbreitete sich die Nachricht in Windes Eile. Am 7. Juni des Jahres gab es noch eine freudige Nachricht für ihn: Norwegen erlangte seine Unabhängigkeit. 

2.5 Wettlauf zum Südpol

Amundsen wollte nun als erster zum geographischen Nordpol fahren, aber ihn erreichte die Nachricht, dass dieser bereits von den unabhängig voneinander agierenden Forscher Peary und Cook erreicht wurde. Als neues Ziel fasste er sich jetzt den Südpol. Nach einigen Vorbereitungen machte er sich mit seiner Mannschaft auf den Weg. Er war aber nicht allein unterwegs. Sein englischer Rivale, Robert F. Scott verfolgte ebenfalls das gleiche Ziel. Den dramatischen Kampf um den Pol gewann Amundsen, während Scott auf dem Rückweg starb. Diese Expedition wird noch detaillierter in meinem dritten Punkt beschrieben.

2.6 Die Nordostpassage

Da die Gjöa erhebliche Spuren der Expeditionen aufwies, brauchte Amundsen ein
neues Schiff. Aber woher sollte er das Geld nehmen? Der Krieg half ihm. Norwegische Schiffe waren sehr gefragt. Er investierte in den Bau eben dieser Schiffe und verdiente schnell eine Million Kronen (etwa 1.300.000 Euro). Sein neues Schiff taufte er Maud. 1918 startete er zu einer aufwendigen Expedition ins nördliche Eismeer. Als zweites Schiff gelang der Maud die Durchfahrt durch die Nordostpassage, einem Schifffahrtsweg, der den Pazifik und Atlantik verbindet. Ansonsten blieb die Expedition belanglos.

2.7 Amundsen und der Luftverkehr

Amundsen verstand sehr schnell, dass seine Technik veraltet war. Er musste etwas neues, zukunftsorientiertes finden und entschied sich für den Luftverkehr. 1914 erwarb er einen Zivilflugschein. Er schaffte sich mit Unterstützung des Millionärs Ellsworth zwei Flugboote an. Sein Ziel war es, den Nordpol zu überfliegen – natürlich als erster. Aber sein bisheriges Glück verließ ihn. Das Unternehmen scheiterte kläglich. Amundsen stieg auf Zeppelin um. Er erstand den Zeppelin Norge des italienischen Aeronautikers Nobile. Er konnte auch Nobile als Kapitän verpflichten. Bei den Vorbereitungen für den Flug erreichte sie die bittere Nachricht, dass der Amerikaner Byrd bereits als erster Mensch den Nordpol
überflogen hatte. Sie starteten trotzdem einen gleichermaßen grandiosen wie erfolgreichen Versuch. Nach der Ankunft jedoch war es Nobile, dem der Ruhm gezollt wurde und nicht Amundsen. Amundsen war sehr geknickt darüber und verstritt sich mit Nobile.

2.8 Das letzte Abenteuer

Amundsen zog sich nun mehr und mehr von der Öffentlichkeit zurück. Nur noch ein einziges mal sollte er aufbrechen. Nobile verunglückte bei einer erneuten Arktisüberquerung. Amundsen entschied sich Nobile, den er so hasste, zu Hilfe zu kommen. Amundsen brach also am 18.06.1928 auf. Er wurde nie mehr gesehen. Vermutlich starb er am 19. oder 20. Juni 1928 verschollen im Barents-Meer. Von der Maschine und der Besatzung fehlt bis heute jede brauchbare Spur. So also starb der vielleicht bedeutenste Polarforscher aller Zeiten. Er starb an dem Ort, dem er sein ganzes Leben widmete – im ewigen Eis. 

3 Kampf um den Südpol

3.1 Die Vorbereitungen

Es war das Jahr 1906 als sich Amundsen, nach der Durchquerung der Nordwestpassage, auf den Weg nach Norwegen machte. Er war jetzt ein berühmter Mann. Mindestens genauso berühmt wie Fridtjof Nansen, der zweite große Polarforscher Norwegens und gleichzeitig Amundsens stetiger Helfer. Amundsen aber dachte nicht daran, sich zur Ruhe zu setzen. Er begann schon damit, seine nächste Expedition zu planen. Er wollte als erster Mensch zum geographischen Nordpol. Um diese Expedition zu verwirklichen, bat er Nansen, ihm sein Schiff, die Fram, zu überlassen. Er bekam sie, sowie Geld, um sie wieder in Stand zu setzen, war sie doch seit etlichen Jahren auf keiner größeren Expedition mehr gewesen. Unter anderem stattete Amundsen sie mit einem Dieselmotor aus. Amundsen konnte bei der Organisation ständig vor Ort sein und alles überwachen, da sein Bruder die Schreibtischarbeit übernahm. Als Ausrüstung nahm er unter anderem Polarhunde mitsamt Zubehör, Eskimoanzüge und eine Winterhütte mit. Bei der Mannschaft hatte er die Qual der Wahl. Zur der neunzehn Mann zählenden Truppe für die Expeditionen an Land und auf See gehörten unter anderem der Marineoffizier Nilsen, der stellvertretender Kommandant wurde. Auch Bjaaland, seinerzeit einer der besten Skiläufer und die Hundeführer Hassel und Hanssen, der ihn auch auf der Nordwestpassage begleitete, gehörten zur Expedition. Der Koch hieß erneut Lindström, der Amundsen ebenfalls auf der Nordwestpassage begleitet hatte. Offiziere wurden Prestrud und Gjertsen. Teil der Mannschaft waren auch der Marinekanonier Wisting und der Eislotse Beck, sowie Nansens ehemaliger Gefährte Johansen und Stubberund, ein Schiffszimmermann. 
Währenddessen erreichte ihn die Nachricht, dass der Nordpol bereits durch die unabhängig voneinander agierenden Peary und Cook 1908 erreicht worden war, was aber später bezweifelt wurde. Mit einer gewissen Verwegenheit setzte sich Amundsen nun den Südpol als neues Ziel. Diesen Entschluss musste er allerdings geheim halten, um seine Gönner nicht zu verlieren. Inzwischen hatte auch Robert F. Scott verkündet, dass er erneut versuchen werde, den Südpol zu erreichen. Es kam also zu einem Wettlauf, von dem bis dato nur Amundsen selbst etwas wusste.

3.2 Der Wettlauf beginnt

Die Fram war fertiggestellt und beladen worden. Am 7. Juni, dem norwegischen Unabhängigkeitstag, des Jahres 1910 lief die Fram nachts in aller Stille aus. Da sich aber kleine Mängel am Schiff zeigten, die behoben werden mussten, war der 9. August das eigentliche Auslaufdatum. Nach einer Zwischenstation auf Madeira steuerte die Fram den Südpol, genauer die Bucht der Wale an. Die Fahrt verbrachte die Mannschaft damit, den Plan und die Ausrüstung zu perfektionieren. So wurden unter anderem die Schlitten und Skier von Hanssen überarbeitet, wie er es von den Eskimos auf der Nordwestpassagenexpedition gelernt hatte. Als Landungsmannschaft bestimmte Amundsen am 1. Dezember neben sich noch Prestrud, Johansen, Lindström, Hassel, Hansen, Bjaaland, Wisting und Stubberund. Das Schiff passierte den 100. Meridian und hatte somit den Großteil der Strecke hinter sich gelassen. Die Fram fuhr am 14. Januar in eine weite Bucht, die Bucht der Wale, ein. 

3.3 Terra incognita

Nachdem die Fram verankert war, zogen die neun Männer los, um erste Erkundungen auf dem noch unbekannten Land zu tätigen, fast 30.000 Kilometer von ihrer norwegischen Heimat entfernt. Im Gegensatz zu Scott, der seine Expedition auf bekanntem Gebiet begann. Die Expedition lag genau im Zeitplan Amundsens. Am 27. Januar hatten die Männer ihr Basislager, das Framheim getauft wurde, fertiggestellt und eingerichtet. Während die Fram zu über ein Jahr dauernden ozeanographischen Messungen auslief, begann die Landexpedition die noch unbekannte Strecke zu erkunden und erste Lager einzurichten. Was Amundsen nicht wissen konnte war, dass er aufgrund seiner hervorragenden Technik, der perfekten Kombination von Skiern und Hunden, doppelt so schnell vorankam wie Scott und den einstigen 9600 Kilometer betragenden Rückstand eliminiert hatte. Die Hunde liefen perfekt und erwiesen sich als richtige Arbeitstiere. Vor Wintereinbruch deponierte man über 1,5 Tonnen Vorräte in Depots zwischen dem 80. und dem 82. Breitengrad. Die Strecke wurde regelmäßig und sorgfältig mit Stöcken gekennzeichnet. Sie hatten es mit Temperaturen unter – 40° Grad Celsius zu tun. Bei dieser Temperatur beginnt die Haut wie bei einem Feuerangriff zu brennen. Am 21. April begann der vier Monate dauernde Winter. Die Wintertage, welche in völliger Dunkelheit verbracht werden mussten, waren streng geregelt und wurden unter anderem zur Instandsetzung der allgemeinen Ausrüstung wie zum Beispiel von Kleidungsstücken, welche leicht beschädigt waren, oder zu meteorologischen Messungen genützt. Den ganzen Winter aber verbrachten die Männer hauptsächlich damit, die komplette Ausrüstung unter Amundsens Überwachung zu perfektionieren, denn nur so sah Amundsen eine Chance den mit Motorschlitten arbeitenden Scott zu schlagen. Mitte August endete der Winter, aber es herrschten immer noch Temperaturen unter – 50° Celsius und eisiger Wind, so dass Amundsen den Start der Polfahrt, der auf den 24. August festgelegt war, mehrfach verschieben musste. Amundsen und seine Mannschaft verließen schließlich am 8. September das Lager um den letzten unerreichten Flecken der Erde zu erreichen. Alle zogen los, bis auf Lindström, der in Framheim blieb. Die Kälte jedoch zwang die Expedition nach einiger Zeit zurück nach Framheim. Amundsen beschloss, dass Johansen und Prestrud ihn nicht zum Pol begleiten sollten und zum ebenfalls noch unberührten King-Edward-VII-Land vorstoßen sollten. Die beiden willigten ein. Am 20. Oktober 1911 brach die verkleinerte Gruppe erneut auf. Am 24. erreichten sie ihr erstes Depot und ruhten sich aus. Es waren noch 960 Kilometer bis zum Pol. Fünf Tage später erreichten sie ihr nächstes Depots. Im Gegensatz zu den allgemeinen Berichten hatte auch Amundsens Gruppe mit schlechtem Wetter zu kämpfen, aber sie wussten besser damit umzugehen. Auf dem Weg zum 82. Breitengrad kam Hanssen fast ums Leben als er in eine Gletscherspalte stürzte, aber er konnte unverletzt gerettet werden.
Amundsen hatte eine sehr große Sicherheitsmarge angelegt, was sehr wichtig war. Am 7. November passierten die Männer den südlichsten Punkt, den bis dahin je eine Expedition erreicht hatte (bei 82 Grad 17 Minuten südlicher Breite). Die Männer kamen gut voran, obwohl sie immer wieder den Verlust einiger Hunde zu beklagen hatten, die ausbüchsten, was Amundsen aber einkalkuliert hatte. Am 8. November erblickte die Expedition zum ersten mal ein Gebirge, das heute den Namen Königin-Maud.Gebirge trägt. Am 14. November standen sie direkt vor dem riesigen Gebilde aus Eis und mussten einen Pass hindurch finden. Der Anblick dieses über 4000 Meter hohen Gebirges aus Eis muss für die Gruppe fantastisch gewesen sein. Der Aufstieg war schrecklich gewesen, aber Amundsen versuchte die Strapazen so schnell wie möglich hinter sich zu bringen. Vor allem die Hunde hatten mit den Schlitten schwere Arbeit beim Bergaufsteigen zu leisten. Innerhalb von vier Tagen hatten sie einen Weg von der Eisbarriere zum Polarplateau gefunden. Eine Leistung, die auch mit heutiger Technik schwer zu wiederholen ist. Auf dem Plateau töteten die Männer einige Hunde, die sonst zur Last geworden wären. Heute würde man sagen, dass Amundsen ein herzloser Unmensch war, aber er wollte sein Ziel um jeden Preis erreichen. Nach einem mühsamen Marsch erreichte die Expedition ebenes Gelände am 86. Breitengrad. Die Männer hatten mit fürchterlichen Unwettern und Schneestürmen zu kämpfen und kamen nur sehr langsam voran. Überall Abgründe und Eisspalten, doch der Gedanke an den Rivalen Scott und der ständige Wille, gewinnen zu wollen, trieb sie weiter. Am 4. Dezember zogen sie über eine sehr dünne, sich über einer Eisspalte befindenden Eisschicht, welcher sie den Namen „Tanzboden des Teufels“ (heute: Tanzsaal des Teufels) gaben. Die Gegend nach dem 87. Breitengrad jedoch wurde wieder einfacher zu begehen. Vor ihnen erstreckte sich die Fläche des Antarktischen Eiskaps. Am 7. Dezember wurde der 88. Breitengrad überquert und trotz der leichter zu begehenden Landschaft blieb das Wetter unangenehm. Die Gruppe war näher als 160 Kilometer an den Pol herangekommen. „Es war einer unserer großen Tage“ , schrieb Amundsen in sein Tagebuch. Die Nachricht: „Wir blieben heute länger liegen, um uns für den letzten Anlauf zu stärken“ , folgte am 9. Dezember.


3.4 Der Wettkampf ist gewonnen


Am 10. Dezember brachen Amundsen und seine Begleiter auf, um die letzte Hürde zum Pol zu bewältigen. Irgendwo vor ihnen lag der Südpol. Laut Amundsens Berechnungen mussten sie den Pol in vier Tagen erreichen. Während dieser Zeit kamen sie gut voran. Einziger Wehrmutstropfen waren die Hunde, die aufgrund der Kälte erstmals nur mit Peitsche liefen. Es war der 15. Dezember, der für die Männer unvergesslich werden sollte. Amundsen lief an der Spitze als er die anderen plötzlich im Chor rufen hörte: „Halt!“. Es muss gegen drei Uhr nachmittags gewesen sein. Die Reise war zu Ende; sie hatten denn Pol erreicht. Bjaaland trug in sein Tagebuch ein: Wir haben das Ziel unserer Wünsche erreicht, und das Großartige ist, wir sind die Ersten [...] . Amundsen dagegen notierte nur kurz: So sind wir nun also angekommen und können unsere Fahne am geographischen Südpol aufstellen, Gott sei dafür gedankt. Das war alles. Die Gruppe steckte die norwegische Fahne gemeinsam in den Boden des Südpols. Um jeden Zweifeln bei der Rückkehr aus dem Weg zu gehen, machte sich Amundsen an die Arbeit, den Pol genau zu vermessen und alles festzuhalten. Es stellte sich heraus, dass die Gruppe den Pol um etwa sechs Kilometer verfehlt hatten. Auf dem Weg zum eigentlichen Pol überließ Amundsen Bjaaland die Führung. Es war also nicht der Forscher, der als erstes am Pol war, sondern der Skichampion. Am Pol hinterließ Amundsen ein überflüssig gewordenes Zelt als Kennzeichnung. In dem Zelt waren neben ebenfalls überflüssigen Ausrüstungsgegenständen noch zwei Briefe. Einer war an Scott und einer an König Haakon, welcher einen kurzen Bericht über die norwegische Entdeckung gab, adressiert. Sie waren Vorsichtsmaßnahmen, falls die Gruppe den Rückweg nicht schaffen sollte.

3.5 Ein triumphaler Rückweg

Am Abend des 18. Dezembers begann die Gruppe ihren Heimweg. „Und nun, lieber Pol, leb wohl! Ich glaub nicht, dass wir uns jemals wiedersehen.“ Mit diesen Worten verließ Amundsen den Südpol. Der eigentliche Kampf jedoch, war noch nicht gewonnen. Amundsen musste als erster zurückkehren und die Nachricht bekannt geben. Der Rückweg verlief, bis auf ein paar unwesentliche Abweichungen vom Kurs gut, da man sich die restlichen Kräfte gut einteilte. Am 29. Dezember begann der schwierigste Teil des ganzen Weges, der Abstieg vom Plateau. Die Wetterverhältnisse waren ausgesprochen gut. Die Temperatur sank kaum unter – 25° Celsius. Der Siegeszug wurde am 26. Januar 1912 ohne Schaden erfolgreich in Framheim beendet. Die Fram wurde beladen und lichtete sofort die Anker mit Ziel Tasmanien, welches am 7. März nach beschwerlicher Fahrt auf rauer See erreicht wurde. Angekommen, wurde die Nachricht ihres Triumphes verbreitet. Nun war der Wettlauf entgültig gewonnen.

4 Amundsens Bedeutung

4.1 Seine politische und historische Bedeutung

Zweifellos ist die Bedeutung von einem der größten Forscher in der Geschichte der Menschheit, Roald Amundsen, immens. Historisch betrachtet, hat er Dinge vollbracht, die einer besonderen Würdigung Wert sind. Nach über 500 Jahren vergeblichem Versuchen, war er es, der als erster die Nordwestpassage durchquerte. Er hat als Erster den Südpol erreicht und war nachweislich als erster Mensch sowohl am Nord- als auch am Südpool. Er hat die letzten dunklen Flecken von den Landkarten gelöscht. Wenn man bedenkt, welche Mittel, und damit meine ich hauptsächlich seine Ausrüstung, er zur Verfügung hatte, muss man ihm noch mehr Respekt zollen. Auch heute noch ist es schwer, in der Antarktis eine gewisse Zeit zu verbringen trotz solcher modernen Dinge wie Heizung oder Kettenfahrzeuge. Aber an solche Errungenschaften konnte Amundsen nicht einmal denken. Er verstand es perfekt, die steinzeitähnliche Lebensweise der Eskimos mit den damals modernen Techniken der Zivilisation zu verbinden. Seine wohl bekannteste Expedition, die Eroberung des Südpols, hatte aber auch noch andere Bedeutung. Politische. Es ging nicht nur um den persönlichen Wettlauf zwischen Robert Scott und Roald Amundsen, nein es war auch ein Wettlauf zwischen England und Norwegen. Ein Wettlauf um nationale Ehre. Der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig sagte einst über diesen Wettbewerb: “Das Ungeheure, das Unfassbare in der Menschheit ist geschehen: Der Pol der Erde, seit Jahrtausenden unbeseelt und vielleicht seit allem Anbeginn an ungeschaut vom irdischen Blick, ist in einem Molekül Zeit“ - nämlich innerhalb von 35 Tagen - „zweimal entdeckt worden. Und sie (die Engländer) sind die Zweiten - nur einen einzigen Monat von Millionen von Monaten zu spät-, die Zweiten in einer Menschheit, für die der Erste alles ist und der Zweite nichts.“ Hier wird auch die Tragik der Niederlage Scotts deutlich. Er, ein Mann, der einer Weltmacht angehörte, die ihm Verfallen begriffen war, hat gegen einen Gegner verloren, dessen Heimatland gerade mal seit sieben Jahren unabhängig war. Die Engländer wollten, im Angesicht der wachsenden Macht des Deutschen Reiches, ihr eigenes Imperium stärken, dies nicht nur militärisch, sondern auch durch Erfolge in der Forschung. Dies misslang ja bekanntlich in diesem Fall. Die Norweger konnten mit diesem grandiosen Erfolg ihre Unabhängigkeit bestärken. Der Wettlauf hat gezeigt, dass nicht nur die Größe und das Kapital von Bedeutung sind, sondern die Vorbereitung einer Sache und der eiserne Wille, gewinnen zu wollen. Diesen Wille hatte Amundsen. Seine Zeitgenossen hatten allerdings sehr unterschiedliche Ansichten über Amundsen. Er war schweigsam und herrisch, verfügte jedoch über einen scharfen Verstand. Er strebte seinen und den Ruhm Norwegens an. Alle seine Unternehmungen kennzeichnete der Hang zu Gipfelleistungen und die Absicht ernsthafter Forschungsarbeiten. 

4.2 Seine heutige Relevanz

Schade ist, dass Amundsen immer mehr in Vergessenheit gerät. Vor allem außerhalb Norwegens und bei der jungen Generation, die sich für die Geschichte nicht mehr so interessiert. Eine Umfrage, die ich gemacht habe bestätigt dies. Bei 40 Prozent von Zwanzig befragten im Alter zwischen 15 und 17 Jahren war Roald Amundsen nicht einmal mehr ein Begriff. Von denen, die ihn kennen, ordneten ihn immerhin 80 Prozent als Polarforscher ein und 100 Prozent wussten, dass er aus Norwegen kommt. Immerhin 80 Prozent ordnen ihm eine wichtige bis sehr 
wichtige historische Bedeutung zu und 90 Prozent eine wichtige bis sehr wichtige Bedeutung für sein Heimatland zu. Auf Fragen nach der Zeit, in der Amundsen gelebt hat, wussten nur 40 Prozent eine richtige Antwort. Auf detailliertere Fragen, wie etwa Fragen über seinen Tod, wusste keiner die richtige Antwort. Von den 40 befragten Gymnasiallehrer war Amundsen immerhin 97,5 Prozent der Teilnehmer ein Begriff. 80 Prozent ordnen ihm wichtige bis sehr wichtige historische Bedeutung zu und 90 Prozent sehen ihn als wichtig bis sehr wichtig für sein Heimatland an. Bei den restlichen Fragen wussten die Lehrer die richtige Antwort im Durchschnitt 31 Prozent häufiger als die Jugendlichen. Das regt zum Nachdenken an, aber so sind die Zeichen der Zeit. Viele Jugendliche interessieren sich immer weiniger für geschichtliche Tatsachen und so werden viele berühmte Persönlichkeiten wie Amundsen immer mehr in Vergessenheit geraten. 

Autor: Tobias Bauer

Veröffentlichung und Verbreitung nur mit Einverständnis des Autors!

Alle Rechte beim Autor!

Quellen:

Internet

http://www.traditionssegler.net/biographie.html
http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/a/amundsen.html
http://www.klett-verlag.de/
http://www.nordlandseite.de
http://www.nord-weg.de/rd_Norwegen/Amundsen/R_Amundsen.htm
http://www.reuber-norwegen.de/TromsoeInfoAmundsenSuedpol.html


Literatur

[1] Aus Reader’s Digest: 
Huntford, Roland: Scott & Amundsen.Dramatischer Kampf um den Südpol.
Die Originalausgabe Scott & Amundsen erschien 1979 bei Hodder and Stoughton,
London, Sydney, Auckland, Toronto
© 1979, 1999 by Roland Huntford
© für die deutsche Ausgabe: 2000 by Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München
© der deutschsprachigen Übersetzung 1980 by Philo Verlagsgesellschaft mbH, Berlin
Nach der Übersetzung von Arnold Loos und Ulrike Laszlo 
Zweig, Stefan/ Scott, Robert/ Weyrauch, Wolfgang: Der Kampf um den Südpol
1. Auflage,
Ernst Klett Schulbuchverlag GmbH, Stuttgart 1981
[2] Der Spiegel (Nr.4/20.1.2003), herausgegeben von Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GMBH & CO.KG, Brandstwiete 19, 20457 Hamburg
[3] Der Spiegel (Nr.52/24.12.1979), herausgegeben von Spiegel-Verlag Rudolf Augstein GMBH & CO.KG, Brandstwiete 19, 20457 Hamburg


Film

Abenteuer im Eis - Das Leben und Sterben des Roald Amundsen
FROSSET HJERTE (Orginaltitel), 
L (Land) Norwegen/Kanada,
J (Jahr) 1999,
P (Produktionsfirma) Motlys,

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